„Was man verstehen
gelernt hat,
        fürchtet man nicht mehr.“ Marie Curie

Stolpersteine

in Düsseldorf

Das Kunstprojekt von Gunter Demnig existiert seit 1992. Seitdem hat er in Europa fast 80.000 Stolpersteine für alle Opfer des Nationalsozialismus verlegt.

In Düsseldorf werden die Betreuung der Verlegung und alles Organisatorische von den Mitarbeiterinnen der Mahn- und Gedenkstätte bzw. des Förderkreises, Hildegard Jakobs und Astrid Hirsch-von Borries, übernommen. Darunter fallen z.B. die historische Recherche und die spätere Koordination der Verlegung.

Hildegard Jakobs Stellvertretende Leiterin

Leitung Archiv, Forschung, Ausstellungen und Stolpersteine
Tel.: 0211 89 96208 hildegard.jakobs@duesseldorf.de


Stolpersteine finden

Stolpersteine in Düsseldorf suchen

Zu allen in Düsseldorf verlegten Stolpersteinen werden kleine biografische Texte erstellt. Sie finden diese Biografien, wenn Sie auf den Link „Stolpersteine finden“ klicken. Mithilfe eines interaktiven Stadtplans können Sie die Positionen der Stolpersteine und die Lebensgeschichten der Personen oder Familien auffinden. Das Angebot entstand in Zusammenarbeit der Mahn- und Gedenkstätte mit dem Vermessungs- und Katasteramtes der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Bei den biografischen Texten wurde auf Fußnoten oder genaue Quellenangaben verzichtet, um den Charakter eines Gedenkbuchs nicht zu stören. In der Regel wurden für die Texte die biografische Sammlung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf ausgewertet, d.h. Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Briefnachlässe, familienbezogene Quellen und Dokumente. Des Weiteren wurden Geburts- und Sterbeurkunden im Stadtarchiv Düsseldorf gesichtet sowie Hausbucheinträge, Adressbücher, Emigration- und Verfolgungsdokumente, die beispielsweise in den Arolsen Archives verfügbar sind. Auch diverse Datenbanken von Yad Vashem, dem United States Holocaust Memorial Museum und dem Bundesarchiv, um nur einige zu nennen, sind in die Recherche eingeflossen. Auch genealogische Datenbänke auf ancestry.de waren zudem für die Recherche hilfreich.

Bei Interesse an Vermittlungsangeboten im Kontext der Düsseldorfer Stolpersteine wenden Sie sich bitte an unsere Bildungsabteilung.


Stolpersteine finden

Stolperstein/Stadtspaziergänge

Jedes Jahr bieten wir zwischen Frühling und Herbst verschiedene und kostenlose Stolperstein/Stadtspaziergänge zu Stadtteilen und speziellen Themen an.

Die Daten für 2026 sind in Bearbeitung.

Stolperstein Patenschaft

→ Wer kann eine Patenschaft übernehmen?

Eine Stolpersteinpatenschaft kann grundsätzlich von jedem übernommen werden. Ob es Familienangehörige, Einzelpersonen, Hausgemeinschaften oder Schulklassen sind, spielt keine Rolle. Der wichtige Gedanke dahinter ist die Auseinandersetzung mit der Lebensgeschichte einer Person, denn wie es bereits im Talmud heißt: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“.

Die Patenschaft für einen Stolperstein kostet derzeit 120 Euro. Das ist der Preis, den der Künstler Gunter Demnig berechnet. Die Betreuung durch die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf ist für die Patinnen und Paten gratis.
Wenn Sie gerne eine Patenschaft übernehmen möchten, kontaktieren Sie uns. Die Anfragen werden von uns in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.

VERNISSAGE „DÜSSELDORF 1941. JAHR DER ESKALATION“
Montag, 2. November um 19 Uhr. Beginn im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof)

Die neue Sonderausstellung wird um 19 Uhr Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum durch Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur, Integration und Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf, eröffnet. Einführungen in die Ausstellungen geben die drei Kurator:innen Bastian Fleermann, Frederike Krenz und Hildegard Jakobs (alle Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf).
Im Anschluss gehen wir gemeinsam in die Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte an der Mühlenstraße. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum und zur Mahn- und Gedenkstätte ist barrierefrei.

Während der Laufzeit finden monatlich kostenlose Führungen mit den drei Kurator:innen statt.

Die Termine bis Weihnachten sind:

Donnerstag, 19. November 2026, um 18:30 Uhr
Dienstag, 8. Dezember 2026, um 18:30 Uhr

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zur Mahn- und Gedenkstätte ist barrierefrei.