“Education is the most powerful weapon you can use to change the world.” Nelson Mandela

bewahren und digitalisieren

Das digitale Archiv

Das Archiv der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf ist Ausgangspunkt vieler Bereiche unserer Arbeit. Viele Sonderausstellungen, Bildungskonzepte oder Veranstaltungen funktionieren nicht ohne unsere vielfältigen Sammlungsgegenstände und Fotos. Durch die diversen Lebensgeschichten, Familienfotos und Dokumente werden historische Themen und Erzählungen erst anschaulich. Würdiges Gedenken und verstehendes Lernen können wir nur mit unseren Sammlungsbeständen gestalten. Wir danken allen sehr herzlich, die uns mit ihren persönlichen Erinnerungen, Fotos und Dokumenten beschenkt haben und noch in Zukunft beschenken!

Hildegard Jakobs
Immo Schatzschneider

Das digitale Archiv

Stadtarchiv Düsseldorf, um 1930

Wichtig ist für uns die Sicherung der persönlichen Lebensgeschichten. Viele Interviews haben wir daher schon früh aufgezeichnet: viele per Audiodateien, einige auch als Videointerviews. Generell ist das digitale Verzeichnen und Ordnen der Sammlungsinhalte wichtig. Insbesondere die qualitativ hochwertige Digitalisierung ist uns ein Anliegen. Zusätzlich werden unsere Neuzugänge direkt im städtischen Digitalisierungsprogramm D.Kult eingepflegt und damit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Diese Arbeit leistet neben anderem seit 2005 Immo Schatzschneider. Er ist es in der Regel auch, den Sie am Telefon haben oder per E-Mail erreichen, wenn Sie uns etwas für unsere Sammlung überlassen wollen oder eine Frage zu einem Dokument haben.

[Foto: Stadtarchiv Düsseldorf um 1930]

IM DIALOG: FORSCHUNGSPROJEKTE DER GEDENKSTÄTTE ÜBER SINTI:ZZE UND ROM:NJA IN DÜSSELDORF
Montag, 16. März, um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof)

Die Ausgrenzung und Verfolgung der Sinti:zze und Rom:nja begann nicht erst mit der Zeit des Nationalsozialismus 1933 bis 1945. Die Nationalsozialisten konnten auf eine Jahrhunderte andauernde „Tradition“ der Ausgrenzung und Stigmatisierung zurückgreifen und an alte Klischees und Vorurteile für ihre Propaganda anknüpfen. Sinti:zze und Rom:nja wurden von den Nationalsozialisten als eine „mindere Rasse“ klassifiziert und auf Grundlage verschiedener Gesetze und Verordnungen kriminalisiert, verfolgt und ermordet. Was viele nicht wissen: Sinti:zze und Rom:nja leben schon seit über 1000 Jahren in Europa und sind seit dem Spätmittelalter durch schriftliche Quellen auch in Düsseldorf nachweisbar. Die meisten von ihnen waren und sind Sinti:zze.
Dr. Bastian Fleermann spricht mit der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dr. Frederike Krenz über die von ihr erstellten neuen didaktischen Materialien, die ab sofort in der Bildungsarbeit der Gedenkstätte eingesetzt werden.
Gemeinsam blicken sie auf das bisher Erreichte und auf zukünftige Projekte.

Wir laden Sie herzlich am 16. März 2026 zu diesem Gespräch ein!

Gerahmt wird der Abend mit Musik vom Traubeli-Reinhardt-Swingtett. Wilhelm Mettbach von der Düsseldorfer Sinti-Union hält ein Grußwort.

Die Erstellung der Materialien wurde vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig.
Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.