„Wer die Vergangenheit
                nicht kennt, kann die
Gegenwart nicht verstehen
und die Zukunft         
            nicht gestalten.“Helmut Kohl ehemaliger Bundeskanzler

bewahren

Unsere Sammlung

Das Archiv der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf ist Ausgangspunkt vieler Bereiche unserer Arbeit. Viele Sonderausstellungen, Bildungskonzepte oder Veranstaltungen funktionieren nicht ohne unsere vielfältigen Sammlungsgegenstände und Fotos. Durch die diversen Lebensgeschichten, Familienfotos und Dokumente werden historische Themen und Erzählungen erst anschaulich. Würdiges Gedenken und verstehendes Lernen können wir nur mit unseren Sammlungsbeständen gestalten. Wir danken allen sehr herzlich, die uns mit ihren persönlichen Erinnerungen, Fotos und Dokumenten beschenkt haben und noch in Zukunft beschenken!

Hildegard Jakobs
Immo Schatzschneider

Das digitale Archiv

Wichtig ist für uns die Sicherung der persönlichen Lebensgeschichten. Viele Interviews haben wir daher schon früh aufgezeichnet: viele per Audiodateien, einige jedoch auch als Videointerviews.
Generell ist das digitale Verzeichnen und Ordnen der Sammlungsinhalte wichtig. Insbesondere die qualitativ hochwertige Digitalisierung ist uns ein Anliegen. Zusätzlich werden unsere Neuzugänge direkt im städtischen Digitalisierungsprogramm D.Kult eingepflegt und damit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Diese Arbeit leistet neben anderem seit 2005 Immo Schatzschneider. Er ist es in der Regel auch, den Sie am Telefon haben oder per E-Mail erreichen, wenn Sie uns etwas für unsere Sammlung überlassen wollen oder eine Frage zu einem Dokument haben.

[Foto: Stadtarchiv Düsseldorf um 1930]

STOLPERSTEIN/STADTSPAZIERGANG DURCH HOLTHAUSEN [PREMIERE]
Sonntag, 21. Juli um 14 Uhr, Treffpunkt: Haltestelle Holthausen U

Auf einem Spaziergang rund um den Kamper Acker im Zentrum des Stadtteils gehen wir den Spuren der NS-Zeit in Holthausen nach:

Wie sah es hier in den 1920er- und 30er-Jahren aus? Was veränderte sich ab 1933? Wie beeinflusste das NS-Regime das Leben der Holthausener:innen?
Wie waren ortsansässige Firmen in den Nationalsozialismus verstrickt?

Anhand von Holthausener Familienbiografien werden wir uns mit Diskriminierung und Verfolgung im Stadtteil beschäftigen und an einigen wichtigen historischen Orten Station machen.
Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Haltestelle Holthausen U. Die Teilnahme am Rundgang ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig.