„Courage ist der wichtigste        
        aller Werte, denn ohne ihn
kannst Du auch alle anderen      
      nicht konsequent leben.“ Maya Angelou

bewahren

Unsere Sammlung

Das Archiv der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf ist Ausgangspunkt vieler Bereiche unserer Arbeit. Viele Sonderausstellungen, Bildungskonzepte oder Veranstaltungen funktionieren nicht ohne unsere vielfältigen Sammlungsgegenstände und Fotos. Durch die diversen Lebensgeschichten, Familienfotos und Dokumente werden historische Themen und Erzählungen erst anschaulich. Würdiges Gedenken und verstehendes Lernen können wir nur mit unseren Sammlungsbeständen gestalten. Wir danken allen sehr herzlich, die uns mit ihren persönlichen Erinnerungen, Fotos und Dokumenten beschenkt haben und noch in Zukunft beschenken!

Hildegard Jakobs
Immo Schatzschneider

Unser Schatz

Die Lebensgeschichten

Das Herz unserer archivalischen Sammlung sind die Spuren von Menschen, die in Düsseldorf gelebt und einen Teil der Jahre der nationalsozialistischen Diktatur miterlebt haben. Sie wurden verfolgt, mussten fliehen oder wurden ermordet. Andere leisteten Widerstand, wurden verhaftet oder halfen mutig ihren verfolgten Mitmenschen.
Wieder andere standen trotz beobachteten Unrechts untätig oder emotionslos in der Zuschauermenge. Einige wurden aktiv im Sinne des Unrechtsystems. Auch diese Menschen gilt es zu benennen.

Sie alle haben mit ihrem Leben und ihren Entscheidungen Spuren hinterlassen, die wir als Gedenkstätte sammeln, archivieren und für die Nachwelt bewahren. Wir hatten das Glück, dass wir viele Zeitzeuginnen und Zeitzeugen noch kennenlernen und interviewen konnten. Diese Interviews sind der wahre Schatz der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.

THORSTEN POMIAN: „BUENOS DIAS, MEIN FÜHRER!“ – DER DEUTSCHE FUSSBALL-BUND UND DIE FUSSBALL-WELTMEISTERSCHAFT IN ARGENTINIEN 1978
Dienstag, 18. Juni 2024 um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte an der Marktstraße 2 (Innenhof)

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 herrschte in Argentinien eine mörderische Militärdiktatur. Thema des Vortrags sind die Kontroversen und Skandale im Vorfeld und während des Turniers, das für die bundesdeutsche Nationalmannschaft mit der „Schmach von Cordoba“ ein enttäuschendes Ende fand. Die politische Instrumentalisierung dieses sportlichen Großereignisses durch die Militärjunta wurde von vielen kritisiert, aber auch von manchen in Abrede gestellt – hier lassen sich deutliche Parallelen zu aktuellen Diskussionen um Sportswashing erkennen.

Der Historiker Thorsten Pomian ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und beschäftigt sich seit mehr als zwanzig Jahren in Forschung und Lehre mit sportgeschichtlichen Themen.

Die Veranstaltungsreihe „Taktisches Manöver“ ist eine Kooperation der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und dem Erinnerungsort Alter Schlachthof. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf und dem Jugendring Düsseldorf. Einen Überblick über alle Veranstaltungen zur UEFA EURO 2024 in der Bundesrepublik findet Ihr unter www.fussballunderinnerung.de