„Hope will never be silent“ Harvey Milk

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Das vielseitige Bildungsangebot der Mahn- und Gedenkstätte richtet sich an Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Senior*innen, aus Düsseldorf und der Region kommend, aber auch an Besucher*innen aus dem In- und Ausland. Die Beschäftigung mit historischen Biografien, kreative didaktische Zugänge und nicht zuletzt die unmittelbare Verbindung zur Düsseldorfer Ortsgeschichte bilden die Grundlage unserer verschiedenen Formate. Neben Führungen und historischen Stadtrundgängen bieten vor allem Workshops – digital oder vor Ort in der Gedenkstätte – vertiefende Zugänge zu den in der Dauerausstellung „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“ präsentierten Biografien.

Anfrageformular für Bildungsangebote

Anna Schlieck Wissenschaftliche Mitarbeiterin Leitung Bildungsarbeit, Projekte, didaktische Konzeption Tel.: 0211 89 22269 anna.schlieck@duesseldorf.de
Jona Winstroth Wissenschaftlicher Mitarbeiter Entwicklung pädagogische Konzepte Tel.: 0211 89 24246 jona.winstroth@duesseldorf.de
Anna Schlieck
Jona Winstroth

Spurensuche in der Stadt

Auf in die Stadt! Erkundungen auf eigene Faust

Ihr geht in Kleingruppen auf eine spannende Spurensuche. An welchen alten Gebäuden lassen sich noch sichtbare Spuren aus der NS-Zeit entdecken? Was wissen die Passanten heute noch über die Geschichte des Kaufhofs an der Kö? Wo stand die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf? Was passierte unter der Oberkasseler Brücke?
Findet Ihr den Eingang zum Bunker auf dem Carlsplatz? Mit historischen Fotos sucht Ihr nach Orten und Gebäuden, die von Ereignissen der NS-Zeit erzählen.

  • Ein Sommer-Angebot für Schulklassen und Gruppen. Kosten und Modalitäten erfahrt Ihr bei der Anmeldung.

Geführter Stadtrundgang

Durch die Stadt Was gibt es zu entdecken, was ist verschwunden?

Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen draußen steigen, machen wir uns auf den Weg in die Düsseldorfer Stadtteile.
Bei unseren Stolperstein-Stadtspaziergängen erzählen wir die Biographien hinter den Stolpersteinen, aber blicken auch auf historische Orte und Gebäude in den Stadtteilen sowie Geschehnisse die prägend für die Bürger:innen waren.
Wo gibt es in der Stadt heute noch sichtbare Spuren der NS-Zeit? Welche Zeichen der Erinnerungen gibt es? Wo wird an einzelne Menschen, die verfolgt und ermordet wurden, erinnert? Wer hat die „Stolpersteine“ erfunden und an wen erinnern diese Steine? Was passierte nach 1933 auf der Kö?
Von April bis Oktober bieten wir öffentliche und kostenlose Rundgänge an. Sie können aber auch als Privatperson, Gruppe oder Firma bei uns einen Rundgang buchen.
Neben den Stadtteilen gibt es auch Spaziergänge zu bestimmten Themen wie: „Macht und Pracht. Die Kö im Nationalsozialismus“, „Hans Berben – Neues Land. Düsseldorf zwischen 1946 und 1951“, „Jüdisches Leben“, „Jüdische Friedhöfe“, „Justiz im NS“ und viele mehr. Sprechen Sie uns einfach an. Gerne entwickeln wir auch einen Stolperstein-Stadtspaziergang nach Ihren Wünschen.

  • Ein Angebot für Schulklassen und Gruppen nach Anmeldung oder im Rahmen öffentlicher Stadtführungen.

Die Termine und die jeweiligen thematischen Schwerpunkte findet Ihr auf dem Portal „Musenkuss Düsseldorf“ und in unserem Halbjahresprogramm. Kosten und Modalitäten erfahrt Ihr bei der Anmeldung.

Radtouren

Unser Team liebt das Radfahren! So ist es für uns selbstverständlich, unsere Leidenschaft auch mit der Arbeit zu verbinden. Über die Jahre haben wir unterschiedliche Radtouren zu verschiedenen Themen entwickelt und bieten diese nicht nur als öffentliche Touren an.
Seit 2021 haben wir unseren so genannten Bildungsflitzer. Ein regelrechtes mediales Wunder.

Neugierig geworden? Sprechen Sie uns einfach an. Unsere Kolleg:innen informieren Sie gerne über unsere möglichen Touren oder wir entwickeln eine Route nach Ihren Bedürfnissen. Das Angebot richtet sich an Schulklassen oder Erwachsene. Grundvoraussetzung sind lediglich verkehrstüchtige und zugelassene Fahrräder.

Allen jüdischen Menschen wünschen wir von Herzen schöne Feiertage und einen guten Übergang in das neue Jahr 5783. Shana tova u‘metuka!

Unser Bild zeigt die Synagoge an der Kasernenstraße, die zwei Tage vor Erev Rosh haShana 5665 (6. September 1904) eröffnet wurde. Bis zur Zerstörung durch die Nationalsozialisten im November 1938 konnten die jüdischen Familien Düsseldorfs in dieser Synagoge ihre Feste und Gottesdienste begehen.