„Wer die Vergangenheit
                nicht kennt, kann die
Gegenwart nicht verstehen
und die Zukunft         
            nicht gestalten.“Helmut Kohl ehemaliger Bundeskanzler

sammeln und bewahren

Unsere Sammlung

Das Archiv der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf ist Ausgangspunkt vieler Bereiche unserer Arbeit. Ausstellungen, Bildungskonzepte oder Veranstaltungen funktionieren nicht ohne unsere Sammlung. Durch die diversen Lebensgeschichten, Familienfotos und Dokumente werden historische Erzählungen erst anschaulich. Würdiges Gedenken können wir mit unserer Sammlung ermöglichen. Wir danken allen sehr herzlich, die uns mit ihren persönlichen Erinnerungen, Fotos und Dokumenten beschenkt haben oder in Zukunft beschenken!

Hildegard Jakobs
Immo Schatzschneider

Das Bild der Stadt

Düsseldorf im Wandel Historische Fotos

Neben den Lebensgeschichten sammeln wir auch historische Fotos, die das Bild Düsseldorfs von den 1920er Jahren bis zur Nachkriegszeit in den 1950er Jahren abrunden. Fotos der Gebäude, die unwiederbringlich verschwunden sind, sammeln wir genauso wie diejenigen, die in veränderter Form noch heute das Stadtbild prägen. Auch Alltagsdokumente bewahren wir in unserer Sammlung auf. Die Eintrittskarte für die große Jahresausstellung „Gesolei“ genauso wie das historische Adressbuch oder eine Werbebroschüre.

Die Exponate

erzählen Geschichte(n)

Auch gegenständliche Exponate finden Eingang in unsere Sammlung: der Staffelstab einer jüdischen Leichtathletik Sportlergruppe ebenso wie das Gästebuch einer Düsseldorfer Familie. Funde vom Dachboden, Briefkonvolute und Gegenstände aus den 1930er Jahren, alles was einen Düsseldorf-Bezug hat, interessiert uns.

Die vielfältigen Lebensgeschichten queerer Menschen in der Zeit von 1933 bis 1945 werden in der Ausstellung anhand von Dokumenten, Grafiken, Fotografien und Zitaten nachgezeichnet. Darunter ist auch bislang unveröffentlichtes Material. Die Ausstellung bietet sowohl einen breiten Überblick als auch tiefergehende Einblicke in die Biografien der Menschen.

Es wird deutlich, wie das Leben vieler queerer Menschen gebrochen und zerstört wurde. Erzählt wird unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse nicht nur die Verfolgungsgeschichte, sondern auch Wege der Selbstbehauptung in einer widrigen Lebensrealität bis in die Nachkriegszeit.

Die Wanderausstellung der Bundestiftung Magnus Hirschfeld wurde in Düsseldorf um die Schau „Queeres Leben in Düsseldorf. Von den Goldenen Zwanzigern bis 1945“ erweitert.

Auf Grund der großen Nachfrage, verlängern wir die Ausstellung noch über die Sommerferien bis zum 30. August 2026.
Nach dem 5. Juli bieten wir keine weiteren öffentlichen Führungen an und es können auch keine Führungen mehr gebucht werden.

Das Begleitprogramm wird unterstützt Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und Queere Geschichte(n) Düsseldorf e. V.