„Wer die Vergangenheit
                nicht kennt, kann die
Gegenwart nicht verstehen
und die Zukunft         
            nicht gestalten.“Helmut Kohl ehemaliger Bundeskanzler

besuchen, begegnen und informieren

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen rund um die Geschehnisse in der Mahn- und Gedenkstätte.

Unter “Aktuelles” werden sie mit Meldungen zu Öffnungen an Feiertagen, Projekten, pädagogischen Materialien, Veröffentlichungen, Begegnungen und vieles mehr versorgt. Wenn sie wissen möchten, was sie bei einem Besuch an laufenden oder kommenden Ausstellungen erwartet, sowie Termine zu Führungen und unterschiedlichen Veranstaltungen schauen sie einmal unter “Sonderausstellung” und “Veranstaltungen” nach.

Einen ausführlichen Überblick zu unserern Veröffentlichungen bekommen sie unter “Publikationen”. Sie können jedes Buch bei uns in der Gedenkstätte erwerben. Entweder vor Ort oder Sie senden eine Bestellung via Mail an unsere Kollegin Frau Plavcic unter

Anfragen zu Führungen und Workshops für Jugendliche und Erwachsene richten Sie bitte direkt an die Kolleg:innen unter “Bildungsangebote” oder an unsere Kollegin Nicole Merten ( oder 0211 8996205).

Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf
Adresse Mühlenstraße 29
40213 Düsseldorf

Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag, Sonntag: 11:00 bis 17:00 Uhr
Samstag: 13:00 bis 17:00 Uhr


STOLPERSTEIN/STADTSPAZIERGANG DURCH HOLTHAUSEN [PREMIERE]

Sonntag, 21. Juli um 14 Uhr, Treffpunkt: Haltestelle Holthausen U

Auf einem Spaziergang rund um den Kamper Acker im Zentrum des Stadtteils gehen wir den Spuren der NS-Zeit in Holthausen nach:

Wie sah es hier in den 1920er- und 30er-Jahren aus? Was veränderte sich ab 1933? Wie beeinflusste das NS-Regime das Leben der Holthausener:innen?
Wie waren ortsansässige Firmen in den Nationalsozialismus verstrickt?

Anhand von Holthausener Familienbiografien werden wir uns mit Diskriminierung und Verfolgung im Stadtteil beschäftigen und an einigen wichtigen historischen Orten Station machen.
Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Haltestelle Holthausen U. Die Teilnahme am Rundgang ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig.

WORKSHOP: „NUR FÜR ARIER“? – SPORT IN DER NS-ZEIT

Dienstag, 23. Juli 2024 von 18 bis 20:30 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29

Geht mit uns auf Spurensuche. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden jüdische Bürger:innen ausgegrenzt, verfolgt und ermordet. Inwiefern spielte Ausgrenzung im Sport eine Rolle? Wie wurde mit Sportler:innen, die als jüdisch verfolgt wurden, aus Düsseldorf zwischen 1933 und 1945 umgegangen? In welchem Vereinen hatten lokale Sportler:innen die Möglichkeit, um sportlich aktiv zu sein? Wir schauen uns unterschiedliche Biografien, Interviews und Dokumente in Kleingruppen an und widmen uns diesen Fragen. Der Workshop bietet Raum für einen interaktiven Austausch über persönliche Vorstellungen und Erfahrungen im Hinblick auf Integration und Ausgrenzung im heutigen Sport.

Anmeldung unter

Die Veranstaltungsreihe „Taktisches Manöver“ ist eine Kooperation der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und dem Erinnerungsort „Alter Schlachthof“. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf und dem Jugendring Düsseldorf. Einen Überblick über alle Veranstaltungen zur UEFA EURO 2024 in der Bundesrepublik findet Ihr unter www.fussballunderinnerung.de

NACHHOLTERMIN! THORSTEN POMIAN: „BUENOS DIAS, MEIN FÜHRER!“ – DER DEUTSCHE FUSSBALL-BUND UND DIE FUSSBALL-WELTMEISTERSCHAFT IN ARGENTINIEN 1978

Donnerstag, 25. Juli 2024 um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte an der Marktstraße 2 (Innenhof)

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 herrschte in Argentinien eine mörderische Militärdiktatur. Thema des Vortrags sind die Kontroversen und Skandale im Vorfeld und während des Turniers, das für die bundesdeutsche Nationalmannschaft mit der „Schmach von Cordoba“ ein enttäuschendes Ende fand. Die politische Instrumentalisierung dieses sportlichen Großereignisses durch die Militärjunta wurde von vielen kritisiert, aber auch von manchen in Abrede gestellt – hier lassen sich deutliche Parallelen zu aktuellen Diskussionen um Sportswashing erkennen.

Der Historiker Thorsten Pomian ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und beschäftigt sich seit mehr als zwanzig Jahren in Forschung und Lehre mit sportgeschichtlichen Themen.

Die Veranstaltungsreihe „Taktisches Manöver“ ist eine Kooperation der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und dem Erinnerungsort Alter Schlachthof. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf und dem Jugendring Düsseldorf. Einen Überblick über alle Veranstaltungen zur UEFA EURO 2024 in der Bundesrepublik findet Ihr unter www.fussballunderinnerung.de

„DIE MEDIZINISCHE AKADEMIE UND DIE STÄDTISCHEN KRANKENANSTALTEN IM NATIONALSOZIALISMUS – EINE SPURENSUCHE“ [PREMIERE]

Sonntag, 28. Juli um 14 Uhr, Treffpunkt: Haltestelle Unikliniken

Wir begeben uns auf Spurensuche auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität und nehmen die Vorgängerinstitutionen der Universität und Unikliniken in den Fokus.

Die Städtischen Krankenanstalten und die Medizinische Akademie Düsseldorf blieben vom Nationalsozialismus nicht unberührt.
Wer waren die jüdischen Ärzt:innen und Studierenden? Welche Rolle spielte die Medizin und die Düsseldorfer Fakultät im NS?
Wir blicken auf Täter:innenschaft Düsseldorfer Mediziner:innen und schauen uns die Aufarbeitung in der Nachkriegszeit an.

Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Haltestelle Unikliniken. Die Teilnahme am Rundgang ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig.

” … IN ERSTER LINIE EINE ORGANISATIONSFRAGE.“ SEMINAR ZU QUELLEN DES NATIONALSOZIALISTISCHEN JUDENMORDS.

Sonntag, 11. August 2024 von 12 – 16 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte an der Marktstraße 2 (Innenhof)

Gemeinsam erarbeiten wir zentrale Quellen (mehrheitlich Täterdokumente) des nationalsozialistischen Mordes an den europäischen Juden. Angesichts der Fülle an
vorhandenen Dokumenten und Berichten kann nur eine kleine Auswahl vorgestellt werden. Der Fokus des Tagesseminars wird dabei auf dem durch Deutschland besetzten Osteuropa liegen.
Das Seminar soll ein besseres Verständnis der Ermordung europäischer Juden im Zweiten Weltkrieg und der Motive und Verhaltensweisen der Täter und Helfer vermitteln. Geplant ist, die Texte gemeinsam zu lesen und zu diskutieren. Es wird kein Vorwissen benötigt oder vorausgesetzt, sodass Jede:r teilnehmen kann.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung und Fragen bitte an

Ein Tagesseminar zu Quellen der Ermordung der europäischen Juden, organisiert von Studierenden der HHU und der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf im Rahmen des Edelweißpiraten Festivals (EPI).
Durchgeführt von Nils Beldermann (wissenschaftlicher Mitarbeiter Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf) und Lara Elmenhorst (Studentin an der HHU).

STOLPERSTEIN/STADTSPAZIERGANG DURCH HOLTHAUSEN [PREMIERE]
Sonntag, 21. Juli um 14 Uhr, Treffpunkt: Haltestelle Holthausen U

Auf einem Spaziergang rund um den Kamper Acker im Zentrum des Stadtteils gehen wir den Spuren der NS-Zeit in Holthausen nach:

Wie sah es hier in den 1920er- und 30er-Jahren aus? Was veränderte sich ab 1933? Wie beeinflusste das NS-Regime das Leben der Holthausener:innen?
Wie waren ortsansässige Firmen in den Nationalsozialismus verstrickt?

Anhand von Holthausener Familienbiografien werden wir uns mit Diskriminierung und Verfolgung im Stadtteil beschäftigen und an einigen wichtigen historischen Orten Station machen.
Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Haltestelle Holthausen U. Die Teilnahme am Rundgang ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig.