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LIEBE MUG- COMMUNITY,
am kommenden Sonntag und am Montag erinnern wir wieder an die antisemitischen Pogrome vom November 1938: mit einem Gedenkgang, der die Ereignisse ganz plastisch im Stadtteil Kaiserswerth verdeutlicht (Sonntag, 15 Uhr), mit dem traditionellen Gedenken an der Kasernenstraße (Montag, 10:15 Uhr) sowie mit einem Stadtspaziergang durch Pempelfort mit einem besonderen Blick auf die Geschichte der Familie Oppenheimer (Montag, 14:30 Uhr). Hierzu sind Sie alle herzlich eingeladen!
In Zeiten, in denen der Antisemitismus allerorten wächst und drastische Formen annimmt, ist es wichtig, dass die Stadtgesellschaft hier Haltung zeigt.
Und so passt auch unsere neue Sonderausstellung über das Eskalationsjahr 1941 – trotz der langen Spanne von 85 Jahren – in unsere Zeit: Dynamiken von Gewalt und die Steigerung von Terror beruhen immer auf der Entscheidung Einzelner. Das zeigt die Ausstellung in ihren vier Blöcken „Frühjahr“, „Sommer“, „Herbst“ und „Winter“ sehr deutlich. Auch hierzu sind Sie alle eingeladen. Unser neues Format „WEITWINKEL“, in dem wir Angebote machen, die nicht immer in unser klassisches Themenfeld passen, sondern unseren Blick weiten und unsere Perspektive auf unterschiedliche Themen schärfen, hat erfolgreich mit einer Lesung unseres Freundes Tobi Dahmen begonnen. Wir setzen es Mitte November fort – Susanne und Killian Kuhlendahl lesen aus „war doch alles schön“
mit einer weiteren Veranstaltung.
Bleiben Sie uns gewogen und zugewandt.
Auf ein Wiedersehen an der Mühlenstraße und im Beatrice-Strauss-Zentrum,
Ihr
Dr. Bastian Fleermann
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