„Das Wort ergreifen,   
heisst immer auch handeln.“
Siegfried Lenz

Informationen in Leichter Sprache

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Die Mahn- und Gedenk-Stätte

Seit 1987 ist im Stadthaus die Mahn- und Gedenk-Stätte.
Die Mahn- und Gedenk-Stätte hat folgende Aufgaben:

  • Über den National-Sozialismus zu informieren
  • An die Opfer vom National-Sozialismus zu erinnern
  • Über den National-Sozialismus zu forschen
  • Mit Menschen zu reden

Die Gedenk-Stätte hat eine Ausstellung.
Sie zeigt viele Biografien von Kindern aus Düsseldorf.
Viele von den Kindern wurden im National-Sozialismus verfolgt.

Hier sehen Sie die Ausstellung.

Hier sehen Sie die Ausstellung.

Die Mahn- und Gedenk-Stätte
hat auch einen Luft-Schutz-Keller
Das ist ein Raum im Keller,
der vor Bomben schützt
Der Luft-Schutz-Keller ist nicht barriere-frei

Das sind die Öffnungszeiten von der Gedenk-Stätte:

  • Montag: geschlossen
  • Dienstag bis Freitag: 11:00 bis 17:00 Uhr
  • Samstag: 13:00 bis 17:00 Uhr
  • Sonntag: 11:00 bis 17:00 Uhr

Wo ist das Museum?
Die Adresse ist:
Mühlenstraße 29
40213 Düsseldorf

Hier sehen Sie den Luft-Schutz-Keller

Hier sehen Sie den Luft-Schutz-Keller

Sie kommen mit dem Bus?
Oder Sie kommen mit der U-Bahn?
Dann steigen Sie an der Halte-Stelle
Heinrich-Heine-Allee aus.

Vor der Mahn- und Gedenk-Stätte befinden sich
2 Behinderten-Parkplätze.

Die Adresse der Gedenkstätte Düsseldorf in einem Kartenausschnitt

Die Adresse der Gedenkstätte Düsseldorf in einem Kartenausschnitt

Was können Sie in der Gedenk-Stätte machen?

  • Die Ausstellung sehen
  • Eine Führung in leicht verständlicher Sprache machen
  • Eine Gruppen-Arbeit in leicht verständlicher Sprache machen

Möchten Sie eine Führung machen?
Oder möchten Sie an
den Gruppen-Arbeiten teilnehmen?
Dann melden Sie sich an.
Telefon-Nummer:
0211 89 96 205
Oder
0211 89 21 546

Oder schicken Sie eine E-Mail:


Oder fragen Sie im Museum.

Haben Sie noch Fragen?

AB HERBST!

Düsseldorf 1941. Jahr der Eskalation
Eine Ausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Wieso hingen die Morde an psychisch Kranken und der Beginn des Holocaust im Jahre 1941 voneinander ab? Wie sah die Verschärfung der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik in Düsseldorf in diesem Jahr konkret aus? Warum begann im Oktober die Deportation der jüdischen Bevölkerung? Wie zeigte sich der Krieg, der im Sommer in den Osten Europas getragen worden war, im Winter in der Stadt?
Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. Sie zeigt eine grenzenlose Eskalation der Gewalt und eine dramatische Zuspitzung aufgrund der Kriegslage. Und sie dokumentiert Zusammenhänge und Widersprüche des dritten Kriegsjahres 1941.
Die Besetzung des Balkans und Griechenlands (April), der Angriff auf die Sowjetunion (Juni) und der Eintritt der USA in den Krieg (Dezember) waren einschneidende Ereignisse des Jahres. Die Entscheidung der NS-Führung für die Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden war eng mit diesem Kriegsverlauf verknüpft. Der Krieg schuf die Bedingungen für den Völkermord. Es entfaltete sich eine Dynamik des Tötens. Und Düsseldorf war Teil dieses Geschehens.
Die Imagination einer geschlossenen „Volksgemeinschaft“ wurde aufrechterhalten – während in der Stadt die Massenverbrechen ihren Ausgang nahmen. Das Jahr 1941 war eine Wegmarke von der gespielten Normalität des „Dritten Reiches“ in den Abgrund der Katastrophe.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Bastian Fleermann, Dr. Frederike Krenz und Hildegard Jakobs.
Eine Ausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.