Das vielseitige Bildungsangebot der Mahn- und Gedenkstätte richtet sich an Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Senior:innen, aus Düsseldorf und der Region kommend, aber auch an Besucher:innen aus dem In- und Ausland. Dabei wird auch der Stellenwert inklusiver Zugänge groß geschrieben.
Die Beschäftigung mit historischen Biografien, kreative didaktische Zugänge und nicht zuletzt die unmittelbare Verbindung zur Düsseldorfer Ortsgeschichte bilden die Grundlage unserer verschiedenen Formate. Einige Workshops und Führungen stehen als inklusive Angebote der Vermittlungsarbeit zur Verfügung. Auch Sonderausstellungen werden wenn möglich auch in einfacher Sprache zugänglich gemacht. Bei weiteren Fragen oder individuellen Wünschen wenden Sie sich gerne an Frau Dr. Krenz.
Gruppen können unser Haus nur mit Anmeldung besuchen!
Die Mahn- und Gedenkstätte bietet Führungen in leicht verständlicher Sprache an. Das Angebot richtet sich insbesondere an Gruppen mit Förderbedarf oder Gruppen mit geringen Deutschkenntnissen.
Die Dauer der Führung liegt bei 120 Minuten und kann sowohl für die Dauerausstellung als auch für die Sonderausstellungen der Gedenkstätte gebucht werden.
Fragen oder individuelle Wünsche können Sie gerne per E-Mail an richten.
Führungen für Menschen mit Beeinträchtigungen
Die Mahn- und Gedenkstätte bietet Angebote für Gruppen von Menschen mit Beeinträchtigungen an.
Die Angebote können für die Dauerausstellung gebucht werden und werden individuell auf die Bedürfnisse der Gruppe (Inhalt und Dauer des Angebots) angepasst.
Anfragen und individuelle Wünsche können Sie gerne per E-Mail an richten.
Workshop „Menschen mit Behinderungen im NS“
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde die Existenz von Menschen mit Behinderungen infrage gestellt. Die Erb- und Rassenlehre erhielt Einzug in Propaganda, Verordnungen und Gesetze.
Menschen mit Behinderungen wurden als „Ballastexistenzen“ und „unnütze Esser“ bezeichnet. Die Maßnahmen der Nationalsozialisten radikalisierten sich im weiteren Verlauf der Diktatur und erreichte
mit dem Beginn der sogenannten Kinder- und Patientenmorde eine bisher unbekannte Dimension.
Der Workshop setzt sich mit der Frage auseinander, wie der Umgang der Nationalsozialisten mit Behinderungen und Menschen mit Behinderungen war. Welche Maßnahmen wurden konkret umgesetzt,
wer war von diesen betroffen und wer vielleicht ausgenommen?
Der Workshop richtet sich an interessierte Gruppen und Menschen aus dem Bereich Pflege und Medizin. Grundkenntnisse über die Zeit des Nationalsozialismus sind Voraussetzung.
Anfragen können Sie gerne an frederike.krenz@duesseldorf richten.
Die vielfältigen Lebensgeschichten queerer Menschen in der Zeit von 1933 bis 1945 werden in der Ausstellung anhand von Dokumenten, Grafiken, Fotografien und Zitaten nachgezeichnet. Darunter ist auch bislang unveröffentlichtes Material. Die Ausstellung bietet sowohl einen breiten Überblick als auch tiefergehende Einblicke in die Biografien der Menschen.
Es wird deutlich, wie das Leben vieler queerer Menschen gebrochen und zerstört wurde. Erzählt wird unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse nicht nur die Verfolgungsgeschichte, sondern auch Wege der Selbstbehauptung in einer widrigen Lebensrealität bis in die Nachkriegszeit.
Die Wanderausstellung der Bundestiftung Magnus Hirschfeld wurde in Düsseldorf um die Schau „Queeres Leben in Düsseldorf. Von den Goldenen Zwanzigern bis 1945“ erweitert.
Auf Grund der großen Nachfrage, verlängern wir die Ausstellung noch über die Sommerferien bis zum 30. August 2026.
Nach dem 5. Juli bieten wir keine weiteren öffentlichen Führungen an und es können auch keine Führungen mehr gebucht werden.
Das Begleitprogramm wird unterstützt Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und Queere Geschichte(n) Düsseldorf e. V.