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Stolpersteine in
Düsseldorf finden

Theodor Willms

Erkrather Straße 340

Der Arbeiter Theodor Willms wurde am 6. Oktober 1881 in Düsseldorf geboren. Seine Eltern waren der Bäckermeister Johann Willms und dessen Frau Gertrude, geborene Jansen. Theodor Willms war Witwer, als er verhaftet wurde. Seine Frau hieß Anna, geborene Seute. Ob er Kinder hatte ist leider nicht bekannt.

In der Aktion „Arbeitsscheu Reich“, die im April 1938 einsetzte, wurde er am 18. Juni 1938 in das Konzentrationslager Sachsenhausen eingewiesen. Welche Gesetzesübertretung Theodor Willms begangen haben soll – als solche galten nicht gezahlter Unterhalt ebenso wie Alkoholsucht, Bettelei oder Landstreicherei – wissen wir nicht. Im Konzentrationslager musste er den „Schwarzen Winkel“ der „Asozialen“ tragen. Am 5. September 1940 wurde Theodor Willms vom Konzentrationslager (KZ) Sachsenhausen in das KZ Dachau überführt. Er erhielt in Dachau die Häftlingsnummer 18144. Am 16. März 1941 wurde dort sein Tod vermerkt.

Autorin: Hildegard Jakobs, Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Stolperstein-Stadtrundgang durch Friedrichstadt
Sonntag, 09. Oktober 2022 um 14 Uhr

“Frau Klein, bereits im Nachthemd, warf man die Treppe herunter” – Gerta Faure, Vermieterin.
Die Familie des ehemaligen Rabbiners Dr. Siegfried Klein zählt sicher zu den bekanntesten Verfolgten und Opfern der Nationalsozialisten in Düsseldorf-Friedrichstadt. Wie sahen die Lebenswege der weniger bekannten Bewohner:innen des Stadtteils aus? Welche historischen Orte sind heute noch sichtbar? Begleiten Sie Philipp Lukas auf dem etwa 90-minütigen Rundgang durch Friedrichstadt und lernen Sie weitere Biographien, sowie historische Standorte der Verfolgung und die Geschichte des Viertels kennen.

Treffpunkt: Straßenbahnhaltestelle Fürstenplatz.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig