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Liebe Leser:innen und Freund:innen der Gedenkstätte,

in den Sommermonaten begehen wir mit unserer aktuellen Sonderausstellung „gefährdet leben“ das große Finale – auch wenn wir sie bis zum 30. August verlängern. Es finden noch zwei öffentliche Führungen sowie mehrere Veranstaltungen statt, die verschiedene Aspekte des queeren Lebens im Nationalsozialismus beleuchten. Wie immer liegt unser Fokus dabei auf der Düsseldorfer Stadtgeschichte, die wir anhand konkreter Beispiele anschaulich vermitteln möchten.

Der Vortrag zur Düsseldorferin und Überlebenden des KZ Ravensbrück Cilly Helten (28. Mai) muss leider ausfallen aber ich möchte Ihnen den Abend zu Schauspielerlegende Gustav Gründgens empfehlen (11. Juni).

Der Düsseldorfer Christopher-Street-Day als große politische Kundgebung der queeren Szene und der seit 2025 begangene Gedenktag für die queeren Verfolgten und Opfer (28. Juni) rahmen das Begleitprogramm ein. Helmut Metzner, der vor wenigen Tagen mit seinem Lebenspartner in Berlin homophob beleidigt und körperlich attackiert und verletzt wurde, hat die Ausstellung in seiner Funktion als Geschäftsführer der Magnus-Hirschfeld-Stiftung im vergangenen Jahr bei uns eröffnet. Der brutale Angriff auf ihn dokumentiert schonungslos, wie aktuell unser Thema ist und wie akut bedroht queeres Leben auch heute noch sein kann.

Hinweisen möchte ich Sie auch auf unsere Beteiligung an der Premiere des Art:Walk-Festivals am 13. Juni: Einen langen Nachmittag und Abend lang präsentieren wir unser Haus und unsere Ausstellungen mit verschiedenen Kurzimpulsen und Aktionen. Das Festival als Nachfolger der „Nacht der Museen“ bietet uns spannende Möglichkeiten, mit Neubesucherinnen und -besuchern ins Gespräch zu kommen. Seien Sie alle herzlich willkommen!

Übrigens ist und bleibt unser Haus für alle gratis, ein Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Das ist in diesen Tagen keineswegs selbstverständlich.

Wir freuen uns auf Sie,

herzlich,

Dr. Bastian Fleermann

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ÖFFNUNGSZEITEN AN DEN FEIERTAGEN

Die Gedenkstätte ist an Fronleichnam von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

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SONDERAUSSTELLUNG
„GEFÄHRDET LEBEN – QUEERE MENSCHEN 1933 BIS 1945“
Eine Ausstellung der Bundestiftung Magnus Hirschfeld ergänzt um “Queeres Leben in Düsseldorf. Von den Goldenen Zwanzigern bis 1945“.

Die vielfältigen Lebensgeschichten queerer Menschen in der Zeit von 1933 bis 1945 werden in der Ausstellung anhand von Dokumenten, Grafiken, Fotografien und Zitaten nachgezeichnet. Darunter ist auch bislang unveröffentlichtes Material. Die Ausstellung bietet sowohl einen breiten Überblick als auch tiefergehende Einblicke in die Biografien der Menschen.

Es wird deutlich, wie das Leben vieler queerer Menschen gebrochen und zerstört wurde. Erzählt wird unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse nicht nur die Verfolgungsgeschichte, sondern auch Wege der Selbstbehauptung in einer widrigen Lebensrealität bis in die Nachkriegszeit.

Die Wanderausstellung der Bundestiftung Magnus Hirschfeld wurde in Düsseldorf um die Schau „Queeres Leben in Düsseldorf. Von den Goldenen Zwanzigern bis 1945“ erweitert.

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ÖFFENTLICHE FÜHRUNG
Dienstag, 16. Juni 2026 um 18:30 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

Kuratorin Astrid Hirsch-von Borries wird Sie noch zweimal durch die Sonderausstellung begleiten und Ihnen Geschichten erzählen, die es vielleicht nicht auf die Tafeln geschafft haben.

Die beiden letzten Termine sind:

Dienstag, 16. Juni 2026, um 18:30 Uhr

Sonntag, 5. Juli 2026, um 14 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos und der Zugang ist barrierefrei. Keine Anmeldung nötig.

Auf Grund der großen Nachfrage, verlängern wir die Ausstellung noch über die Sommerferien bis zum 30. August 2026.

Nach dem 5. Juli bieten wir keine weiteren öffentlichen Führungen an und es können auch keine Führungen mehr gebucht werden.

Das Begleitprogramm wird unterstützt Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und Queere Geschichte(n) Düsseldorf e. V.

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FÄLLT WEGEN KRANKHEIT AUS UND WIRD IM HERBST NACHGEHOLT!
DIE DÜSSELDORFERIN CÄCILIE HELTEN UND DIE BEZIEHUNG ZU ROSA JOCHMANN: ZWISCHEN ZUSCHREIBUNG, SELBSTBEZEICHNUNG UND UNSICHTBARMACHUNG.
EIN VORTRAG VON DR. VERONIKA DUMA
Donnerstag, 28. Mai, um 18:30 im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof).

DER VORTRAG MUSS LEIDER WEGEN KRANKHEIT AUSFALLEN UND WIRD IM HERBST NACHGEHOLT!

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Liebe zwischen der deutschen Kommunistin und gebürtigen Düsseldorferin Cäcilie Helten, genannt Cilly, und der österreichischen Sozialdemokratin Rosa Jochmann. Sie lernten sich im KZ Ravensbrück kennen. Nach der Befreiung bestand die im Lager entstandene, enge Bindung zwischen den beiden Frauen fort. Von 1962 bis zum Tod Heltens 1974 verbrachten die Frauen ihr Leben gemeinsam in Wien.

Der Vortrag der Historikerin Dr. Veronika Duma (Goethe-Universität Frankfurt und Fritz-Bauer-Institut) blickt auf die Lebensgemeinschaft der Frauen im politischen Milieu der Arbeiter:innenbewegung, die sich ihren Platz in einer Zeit suchten, in der die heteronormative Kleinfamilie das gesellschaftliche Idealbild darstellte und der Kalte Krieg die Beziehung zwischen einer Sozialistin und einer Kommunistin vor Herausforderungen stellte.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.

Das Begleitprogramm wird unterstützt Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und Queere Geschichte(n) Düsseldorf e. V.

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FÜR KURZENTSCHLOSSENE -
BET OLAM. GARTENARBEITEN UND FÜHRUNG AUF DEM ALTEN JÜDISCHEN FRIEDHOF
Dienstag, 2. Juni 2026, von 10 bis 15 Uhr

Einladung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit: Die Geschichte der jüdischen Friedhöfe in Düsseldorf reicht zurück bis ins 15. Jahrhundert. Einer der wenigen, sehr gut erhaltenen „Schätze“ ist der Friedhof an der Ulmenstraße, auf dem von 1877 bis 1922 Beerdigungen der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf stattfanden. Wir finden dort u.a. kunsthistorisch interessante Grabmale des jüdischen Bildhauers Leopold Fleischhacker.

Wir wollen an diesem Tag gemeinsam auf dem Friedhof Gartenarbeiten verrichten, aber zugleich im Rahmen einer Führung mit Astrid Hirsch-von Borries (Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf) von der Geschichte des Friedhofs und jüdischen Trauerritualen hören. So lernen wir diesen sonst verschlossenen besonderen Ort kennen.

Bitte melden Sie sich zur Mitarbeit unter an und bringen Sie evtl. Arbeitsgeräte und einen Mittags-Imbiss mit.

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DIE WEITE WELT. NEW YORK BIS KAPSTADT.
AUTORENLESUNG MIT LUTZ VAN DIJK
Mittwoch, 3. Juni, um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof).

Nach dem Erfolg von »Irgendwann die weite Welt« folgen wir nun Lutz van Dijk auf seinem Weg nach New York: Mit 18 verlässt er das heimatliche Westberlin zu Mauerzeiten und bricht auf nach New York. Dort kommt er mit nur 50 Dollar in der Tasche an. Als Fremder in der fremden Stadt ist er arbeitslos und zudem auch noch schwul. Dann aber trifft er Menschen. Einfache Menschen. Eine Putzfrau in Manhattan, einen Flüchtling aus Haiti. Und in Pennsylvania bekommt er seinen ersten Job als Busfahrer. Ausgehend von diesem gewagten Aufbruch nimmt uns Lutz van Dijk mit zu den Stationen seines bewegten Lebens - weiter über Hamburg, Jerusalem und Amsterdam bis hin nach Kapstadt.- Der zweite Teil von Lutz van Dijks Memoiren zeigt: als schwuler Mann kann man überall zuhause sein.

Infos zum Autor: Dr. Lutz van Dijk wurde 1955 in West-Berlin geboren. Ab 1978 arbeitet er als Lehrer in Hamburg. Nach einigen Jahren beginnt er ein in Hamburg Zweitstudium der Geschichte u.a. in Israel, später Mitarbeiter der Anne Frank Stiftung in Amsterdam. Seit 2001 als Mitbegründer der Stiftung HOKISA für von AIDS betroffene Kinder und Jugendliche in Kapstadt. Seine Bücher für Erwachsene und Jugendliche wurden in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Jugendliteraturpreis von Namibia 1997 und dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2001. 2003 erhielt er für sein Engagement für die Rechte von Homosexuellen den Rosa Courage Preis von Gay in May, Osnabrück. 2009 wurde ihm die Poetik-Ehrenprofessur der Universität Oldenburg verliehen. Sein im Querverlag erschienener Roman Kampala – Hamburg wurde 2021 für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf mit dem Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und der Schwulenberatung Düsseldorf.

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"ICH WAR WÜTEND
AUF DIE GANZE WELT"
LESUNG AUS DEM GLEICHNAMIGEN ROMAN VON PATRIK BANGA UND DISKUSSION ZUR ROMA-THEMATIK IN TSCHECHIEN UND IN DEUTSCHLAND
Dienstag, 9. Juni, um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof).

Wie ist es, in Prag als junger Rom aufzuwachsen – zwischen Diskriminierung, Polizeigewalt und Chancenlosigkeit? Patrik Banga, heute Journalist und Schriftsteller, wird zusammen mit seinem Verleger über sein autobiographisches Buch "Ich war wütend auf die ganze Welt" sprechen. Über eine Kindheit und Jugend im Schatten von Rassismus und Antiziganismus. Das Buch löste 2023 in Tschechien eine breite gesellschaftliche Debatte aus und wurde mit dem wichtigsten tschechischen Literaturpreis ausgezeichnet.
Banga hält der Gesellschaft einen Spiegel vor: Er schreibt über Ausgrenzung und Gewalt, aber auch über Widerstand, Selbstermächtigung und die Kraft, eine eigene Stimme zu finden. Seine Erinnerungen sind damit mehr als persönliche Erlebnisse – sie sind ein Dokument der Minderheitenerfahrung in Europa und ein Aufruf, genau hinzusehen.

Der Abend bietet Gelegenheit, Passagen aus dem Buch zu hören und mit Patrik Banga ins Gespräch zu kommen. Er erzählt von seinem Weg zwischen Wut und Selbstbefreiung – und von der Kraft, trotz aller Widerstände die eigene Geschichte aufzuschreiben.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des tschechischen Jahres in Vorbereitung auf die Rolle Tschechien als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse 2026 statt.

Eine Veranstaltung des Instituts für Osteuropäische Geschichte (Heinrich-Heine-Universität) und der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf mit dem Generalkonsulat der Tschechischen Republik, dem Anthea-Verlag und Carmen e. V.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.

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GUSTAF GRÜNDGENS.
EIN VORTRAG VON DR. FREDERIKE KRENZ
Donnerstag, 11. Juni, um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof).

Der Düsseldorfer Gustaf Gründgens zählte zu den erfolgreichsten Theater-Schauspielern seit der Weimarer Republik. Von 1934 bis 1944 war er Intendant des Berliner Schauspielhauses und glänzte hier als Schauspieler und Regisseur. Gründgens‘ Homosexualität, die er in der Weimarer Republik offen auslebte, war auch den Nationalsozialisten bekannt.

Der Vortrag befasst sich mit der Karriere und dem Wirken Gründgens‘ mit Blick auf die sich immer weiter radikalisierende Verfolgung Homosexueller während des Nationalsozialismus und geht dabei u.a. den Fragen nach, welche Auswirkungen sich für Gustaf Gründgens zeigten und welche Rolle Hermann Göring dabei einnahm.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.

Das Begleitprogramm wird unterstützt Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und Queere Geschichte(n) Düsseldorf e. V.

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ART:WALK FESTIVAL AM 13. UND 14. JUNI 2026

Mit dem Art:walk Festival entsteht ab 2026 ein neues Kultur-Festival für Düsseldorf. Das neue Kulturevent setzt auf dem bekannten Konzept der Nacht der Museen auf und entwickelt es weiter. Das Festival wird neue Wege gehen: zwischen Tag und Nacht, Museum und Bühne, drinnen und draußen.

Nachts ins Museum, tagsüber ins Theater – mehr als 70 Kulturorte lassen sich auf ungewöhnliche Weise erleben. An zwei Tagen öffnen sich die Türen und Außenflächen für ein buntes Kaleidoskop aus Ausstellungen, Performances und Inszenierungen. Während des Art:walk Festivals zeigt sich Düsseldorf aus neuen Perspektiven und wird zum Treffpunkt für Menschen, die Kunst und Kultur gleichermaßen schätzen. Erlebbar wird das in all seinen Facetten – auf Bühnen, in Ausstellungsflächen sowie in den Parks und auf den Plätzen der Stadt.

Auch die Mahn- und Gedenkstätte ist dabei! 

Am Samstag, 13. Juni, öffnen wir von 16 bis 21 Uhr Türen. Unsere Besucher:innen erwarten kurze Führungen durch die Ausstellungen, eine Rallye für unsere jüngsten Gäste, zwei Impulsvorträge und ein Wiedersehen mit Heavy Gummi.

UNSERE PROGRAMMPUNKTE AM 13. JUNI
IN DER GEDENKSTÄTTE

Werdet MUTbürger:innen! Rallye durch die Dauerausstellung
[zwischen 16 und 18 Uhr]
Die etwa 15-minütige Rallye durch die Dauerausstellung dreht sich ganz um das Thema Mut: Auf dieser ganz besonderen Expedition gilt es, drei mutige Menschen, die anderen halfen und zu ihnen standen, in der Dauerausstellung zu entdecken. Welche Gegenstände aus dem Expeditionsrucksack passen zu ihrer Geschichte? Und schafft ihr es, drei knifflige Aufgaben zu lösen, um die „MUTbürgerschaft“ zu erlangen?

Kurzvortrag „Queere Menschen aus Düsseldorf zwischen 1933 und 1945“
[18 Uhr]
In dem etwa 30-minütigen Impulsvortrag berichtet Astrid Hirsch-von Borries, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, darüber, was es bedeutete, als queere Person im nationalsozialistischen Düsseldorf zu leben.

Kurzvortrag „Düsseldorf 1945. Das Kriegsende in Düsseldorf aus Sicht der US-Truppen“
[19 Uhr]
In dem etwa 30-minütigen Impulsvortrag erläutert Dr. Andrea Ditchen, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Mahn- und Gedenkstätte, wie die US-Truppen auf das Kriegsende in Düsseldorf blickten.

Impulsführungen „Gefährdet leben. Queere Menschen 1933 bis 1945“.
[jeweils um 16 / 17 / 18 / 19 Uhr]
Die etwa 30-minütige Führung erläutert, wie sich das Leben queerer Menschen ab 1933 dramatisch veränderte – im Deutschen Reich allgemein und ganz speziell in Düsseldorf.

Impulsführungen „Düsseldorf 1945. ÜberLeben in der Stadt“
[16 und 17 Uhr]
In der etwa 30-minütigen Führung wird das Kriegsende in Düsseldorf anhand von biografischen Schlaglichtern thematisiert.

Impulsführungen „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“
[18 und 19 Uhr]
Die Kurzführung erläutert die vielfältigen Erfahrungen und Entscheidungen, mit denen Heranwachsende im nationalsozialistischen Düsseldorf konfrontiert waren. Wo positionierten sie sich selbst? Machte das Regime sie und ihre Familien zu Opfern?

Konzert - Heavy Gummi
[ab 20 Uhr]
Ein Museumsabend in der Gedenkstätte? Da darf die Kultband „Heavy Gummi“ nicht fehlen. Gewohnt schwung- und humorvoll spielt die Gruppe auf ihren kreativen Instrumenten zum Ausklang des Abends auf.

Allgemeine Infos

Tickets (ab 15 Euro) für das Art:walk Festival erhalten Sie unter www.visitduesseldorf.de.

Wenn Sie an diesem Tag nur die Gedenkstätte besuchen möchten, bleibt der Eintritt wie immer frei.

Bis auf den historischen Luftschutzkeller ist der Zugang zur Gedenkstätte barrierefrei.
In unserem Haus werden keine Getränke und keine Speisen ausgegeben.

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DAS WAR HIER! – „IM NAMEN DES VOLKES…“ – DÜSSELDORFER TÄTER UND TÄTERBEHÖRDEN IM NATIONALSOZIALISMUS
Samstag, 20. Juni 2026, um 14 Uhr. Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

„Im Namen des Volkes…“ ist eine feste Formulierung des deutschen Prozessrechtes. Sie drückt aus, dass der Ursprung aller Macht vom Volk ausgeht und die Gesetzgebung demokratisch legitimiert ist.
Während des nationalsozialistischen Regimes ergingen Urteile auch „im Namen des Volkes“. Doch das Gesetz wurde mehr und mehr Unrecht. Politische Gegner:innen wurden als angebliche „politische Kriminelle“, Wohnungslose und Prostituierte als „asoziale Elemente“ juristisch belangt, Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung als vermeintlich „erbkrank“ herabgewürdigt und ihrer körperlichen Integrität per Beschluss des „Erbgesundheitsgerichts“ brutal beraubt, Homosexuelle nach dem Paragrafen 175 verfolgt.

Urteile und Strafmaß folgten den nationalsozialistischen Gesetzen, Richter, Anwälte und Staatsanwälte nutzten ihre Handlungs- und Ermessensspielräume im Sinne der NS-Ideologie. Hinzu trat die Ausgrenzung aus den juristischen Berufen all derjenigen, die für die Nationalsozialisten nicht zur sogenannten „Volksgemeinschaft“ gehörten.

Gemeinsam mit den Kolleginnen Christiane Pflug-Schimmel und Stella Hoppmann von der Bezirksregierung, blicken Frederike Krenz und Astrid Hirsch-von Borries auf die Täterbiografien und besuchen die Täterorte. Abschluss des Stadtspaziergangs bildet ein Impuls im Oberlandesgericht Düsseldorf an der Cecilienallee.

Die Teilnahme an dem Spaziergang ist kostenlos und der Zugang begrenzt barrierefrei.

Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 0211 – 89 96205 oder via Mail an

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DÜSSELDORFER GEDENKTAG FÜR DIE QUEEREN OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS. KRANZNIEDERLEGUNG.
Sonntag, 28. Juni, um 16 Uhr am Erinnerungsort „Ein seltsam klassisches Denkmal“ auf der Apollo-Wiese.

Ab 1933 wurden queere Menschen von den Nationalsozialisten verfolgt. Ein offenes Leben war nicht mehr möglich – sämtliche Treffpunkte geschlossen, Zeitschriften verboten. Gerade in Düsseldorf war der Terror besonders groß. Die Zahl der Verhafteten wegen „homosexueller Handlungen“ waren die höchsten in Westdeutschland.
Am 28. Juni gedenken wir allen ermordeten und queeren Opfern aus Düsseldorf.

Vertreter:innen des FORUMS werden gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Kränze am Denkmal auf der Apollo-Wiese niederlegen.

Im Anschluss an Kranzniederlegung lädt die Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte ganz herzlich zur abend:kirche ein. An diesem Abend unterhalten sich Pfarrerin Antje Brunotte und Historikerin Astrid Hirsch-von Borries über >> verstecken <<.

Hintergrund zur abend:kirche: Einmal im Monat feiern wir in der Neanderkirche abend:kirche. 60 Minuten mit Musik, Dialog, Gemeinschaft und Abendmahl. Ein Gottesdienst mit Zeit zum Innehalten und zur Begegnung, jedes Mal mit einem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.

Beginn ist um 18 Uhr. Mehr Informationen unter https://www.evdus.de

Das Begleitprogramm wird unterstützt Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und Queere Geschichte(n) Düsseldorf e. V.

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VERFOLGUNG QUEERER MENSCHEN: SCHWIERIGES UND UNERLÄSSLICHES ERINNERN.
EIN VORTRAG VON DR. BENNO GAMMERL.
Montag, 29. Juni, um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof).

Der Gräuel zu gedenken, unter denen gleichgeschlechtlich begehrende und gender-nonkonforme Personen im nationalsozialistischen Deutschland leiden mussten, fällt nicht leicht. Die Täter:innen waren brutal. Vieles lässt sich kaum mehr rekonstruieren. Und doch zeigt die Forschung, wie vielschichtig queeres Leben war, selbst in dunkelsten Zeiten. Sich an das Leid und die Überlebenskämpfe queerer Menschen zu erinnern, ist heutzutage wichtiger denn je.

Vielfalt und Differenz stehen im Zentrum von Benno Gammerls Forschung. Bevor er die Professur für Geschlechter- und Sexualitätengeschichte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz übernahm, baute er bei Goldsmiths, University of London, das Centre for Queer History mit auf. Davor arbeitete er am Forschungsbereich Geschichte der Gefühle am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und an der Freien Universität Berlin. Benno Gammerl ist unter anderem Verfasser des Buches „Queer: Eine deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis heute“. Ein Standardwerk zur queeren Geschichte Deutschlands von 1871 bis heute.

Regierungspräsident Thomas Schürmann wird an diesem Abend ein Grußwort sprechen und die Vortragsreihe des Begleitprogramms damit beenden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.

Das Begleitprogramm wird unterstützt Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und Queere Geschichte(n) Düsseldorf e. V.

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DEM ZOO AUF DER SPUR! FAMILIENFÜHRUNG DURCH DEN ZOOPARK
Sonntag, 5. Juli um 14 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Warum trägt das Zooviertel diesen Namen, wenn doch weit und breit kein einziges Tiergehege zu sehen und nicht das leiseste Gebrüll zu hören ist? Wir sind dem Zoo auf die Spur! Wir finden heraus, wo genau der Zoologische Garten Düsseldorfs früher lag. Wir suchen Hinweise vor Ort und hören die Stimmen der Zeitzeug:innen – frühere Düsseldorfer Kinder – die vom Leben in ihrer Heimatstadt und ihren Erlebnissen im Zoo erzählen.
Begebt euch gemeinsam mit Anna Schlieck von der Mahn- und Gedenkstätte auf die Spur!

Die Angebote sind stark nachgefragt also auch jetzt schon für Juli anmelden.

Der Zugang ist bedingt barrierefrei und die Teilnahme kostenlos. Eine gemeinsame Veranstaltung des Aquazoo Düsseldorf und der Mahn- und Gedenkstätte.
Ein Angebot für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren.

Eine Anmeldung ist erforderlich über die Seite des Aquazoo unter folgendem Button:
Anmeldung Auf der Spur!
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VERANSTALTUNGSTIPPS
[Die Veranstalter:innen sind für die Inhalte verantwortlich]

PRIDE WEEKS 2026

Zahlreiche Organisationen und Gruppen laden in diesem Jahr wieder zu unterschiedlichen Veranstaltungen rund um den Düsseldorfer CSD ein. Die PRIDE WEEKS 2026 beginnen mit einem queeren Theaterfestival und enden mit dem Gedenktag für die queeren NS-Opfer.

Rund um den diesjährigen Düsseldorfer Christopher-Street-Day lädt das LSBTIQ+ Forum Düsseldorf (Arbeitsgemeinschaft der queeren Gruppen und Organisationen in der Landeshauptstadt) vom 14. Mai bis zum 29. Juni zu den PRIDE WEEKS 2026 ein. Die Vielzahl an Veranstaltungen ist beeindruckend und spiegelt die Vielfalt der im Forum beteiligten Vereine und Gruppen wieder.

4. – 7. Juni Christopher-Street-Day

CSD-Straßenfest mit Infoständen und Bühnenprogramm

Ort: Johannes-Rau-Platz | Eingeschränkt barrierefrei

CSD Düsseldorf e.V.

5. Juni | 18:00 Uhr Ökumenischer CSD-Gottesdienst

Ort: St. Josephkapelle, Emilie-Schneider-Platz 1 (gegenüber St. Lambertus, Altstadt)

Vorbereitet wird der Gottesdienst zusammen mit dem Jugendzentrum PULS*, evangelischen und katholischen Jugendverbänden, den Altstadt-Gemeinden, den Dominikanern und engagierten Personen

6.Juni | 13:00 UhrCSD-Demonstration „Wie bleiben bunt und laut!“

Ort: Innenstadt

CSD Düsseldorf e.V.

7. Juni | 12:00 UhrQueeres Familienpicknick

Ort: Apollowiese

AWO-Fachstelle Regenbogenfamilien

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.duesseldorf-queer.de/prideweeks2026/

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Redaktion des Newsletters

Astrid Hirsch-von Borries, Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf
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